Was ist Kiwanis?

Was ist KIWANIS?

KIWANIS ist ein weltumfassender Zusammenschluß von Frauen und Männern aus allen Berufen auf Clubbasis nach den jeweils lokalen Rechtsvorschriften. "KIWANIS INTERNATIONAL" besteht zur Zeit aus über 10.700 autonomen Clubs mit insgesamt 625.000 Mitgliedern in 80 Ländern der ganzen Welt. Kiwanier haben die Pflege menschlicher Beziehungen und die Erbringung humanitärer Dienste im Sinn, weshalb man auch von "Service-Clubs" spricht. Im Gegensatz zu vielen anderen Servicevereinigungen beschließt aber jeder KIWANIS-Club selbständig seine Tätigkeiten. Man erwartet von den Mitgliedern grundsätzlich nicht Geldspenden, sondern persönlichen Einsatz für humanitäre Aktivitäten.

Wie ist Kiwanis entstanden?

Der erste KIWANIS-Club wurde 1915 von initiativen Männern in den Vereinigten Staaten gegründet. Der Name KIWANIS ist indianischen Ursprungs und bedeutet soviel wie "Entfaltung" oder "Ausdruck der eigenen Persönlichkeit". Die KIWANIS-Idee der Freundschaft und Hilfsbereitschaft verbreitete sich rasch in Nordamerika. 1963 kam es zur ersten Clubgründung in Europa, und zwar in Wien. Seit 1987 sind auch Frauen Mitglieder in eigenen oder gemischten KIWANIS-Clubs. In Österreich gibt es derzeit bei 3.000 Mitglieder in über 100 Clubs.

Wer sind die Kiwanier?

Kiwanier sind Frauen und Männer mit integerem Charakter, egal aus welcher Berufssparte oder welchem Tätigkeitsbereich sie kommen. Geld ist weniger wichtig - ausschlaggebend ist der gute Wille und die Bereitschaft, sich die KIWANIS-Idee zu eigen zu machen. Kiwanier nehmen aktiv am Clubleben teil, weil sie darin nicht eine zusätzliche Belastung, sondern - im Gegenteil - eine Entspannung von ihrem Alltagsstreß sehen.

Das Alter spielt bei KIWANIS eine untergeordnete Rolle. Für junge Damen und Herren ab 18 Jahre gibt es eine eigene Jugendförderung, in denen sie die Möglichkeit haben, ihr soziales Engagement in einer attraktiven und zukunftsorientierten Gemeinschaft junger Leute zu entfalten.